Chorfreizeit 2017 in Ortenberg

Episode X – Das letzte Erwachen

Die letzte Sonne ließ ihre Strahlen über der Ortenau und dem Burgberg Ortenbergs aufgehen. Nach Morgenandacht, Frühstück, Probe und Mittagessen war die Zeit dann auch tatsächlich soweit: Für die jungen Padawane und Meister hieß es Abschied nehmen von der Ortenburg. Verteilt auf zwei große Raumschiffe traten sie ihre Reise zurück in die Heimatgalaxie nach Stuttgart an. Wenn auch eines der Raumschiffe aufgrund eines technischen Schadens ausgetauscht werden musste, erreichten die Sänger des Hymnusordens ihre Heimat sicher, wohlbehalten und glücklich, wenn auch etwas müde. Nach einem großen gemeinsamen Abschied voneinander machte sich jeder auf zu seiner eigenen Familie, jeder mit seinen eigenen Geschichten und Erlebnissen. Doch bald schon werden sie sich wiedersehen und wieder gemeinsam proben und singen und die Tradition des Ordens der Stuttgarter Hymnus-Chorknaben weiterleben lassen. OPERIS FINIS

Ein letztes Mittagsessen im großen Rittersaal.
05.09.2017 Ein letztes Mittagsessen im großen Rittersaal. (Bild: Lorenz Würfel)
David tauscht das Abblendlicht des Hymnus-Autos. Die Kanben schauen gespannt zu.
05.09.2017 David tauscht das Abblendlicht des Hymnus-Autos. Die Kanben schauen gespannt zu. (Bild: Lorenz Würfel)
Gleich geht es los zum Bus.
05.09.2017 Gleich geht es los zum Bus. (Bild: Jakob Würfel)

Episode IX – Ein galaktischer Abend

Der Komponist Herr Grund möchte den Chor kennen lernen und besucht uns.
05.09.2017 Der Komponist Herr Grund möchte den Chor kennen lernen und besucht uns. (Bild: Lorenz Würfel)
Herr Grund lotet die Möglichkeiten des Chors genau aus.
05.09.2017 Herr Grund lotet die Möglichkeiten des Chors genau aus. (Bild: Emanuel Scobel)
Lange Schlagen vor dem Gartensaal: Der Bunte Abend beginnt gleich.
05.09.2017 Lange Schlagen vor dem Gartensaal: Der Bunte Abend beginnt gleich. (Bild: Lorenz Würfel)
Die Moderatoren des Bunten Abends gut verkleidet.
05.09.2017 Die Moderatoren des Bunten Abends gut verkleidet. (Bild: Lorenz Würfel)
Endlich rein!
05.09.2017 Endlich rein! (Bild: Lorenz Würfel)
Pascal heizt beim Warm Up richtig ein.
05.09.2017 Pascal heizt beim Warm Up richtig ein. (Bild: Lorenz Würfel)
Dann kommen endlich die Moderatoren...
05.09.2017 Dann kommen endlich die Moderatoren... (Bild: Lorenz Würfel)
mit viel Rauch.
05.09.2017 mit viel Rauch. (Bild: Jakob Würfel)
Knopffabrik
05.09.2017 Knopffabrik (Bild: Lorenz Würfel)
Beim Gurgeln müssen Lieder erkannt werden. Es treten an die Gebrüder Würfel gegen Herr Martinez und Herr Weible...
05.09.2017 Beim Gurgeln müssen Lieder erkannt werden. Es treten an die Gebrüder Würfel gegen Herr Martinez und Herr Weible... (Bild: Erik Mehringer)
... sowie die Gebruder Ziesik.
05.09.2017 ... sowie die Gebruder Ziesik. (Bild: Erik Mehringer)
Das Glühbirnle-Quiz
05.09.2017 Das Glühbirnle-Quiz (Bild: Lorenz Würfel)
... mit schweren Fragen.
05.09.2017 ... mit schweren Fragen. (Bild: Lorenz Würfel)
Zitronenwettessen.
05.09.2017 Zitronenwettessen. (Bild: Lorenz Würfel)
Einer erzählt einen Witz, der andere hat Wasser im Mund :D
05.09.2017 Einer erzählt einen Witz, der andere hat Wasser im Mund :D (Bild: Lorenz Wüfel)
...wer also nass wird ist selbst schuld.
05.09.2017 ...wer also nass wird ist selbst schuld. (Bild: Lorenz Würfel)
Herr Homburg prämiert die Gewinner des Turmsaalklavierwettbewerbs: hier die Kategorie "Improvisation".
05.09.2017 Herr Homburg prämiert die Gewinner des Turmsaalklavierwettbewerbs: hier die Kategorie "Improvisation". (Bild: Lorenz Würfel)
Sinan prämiert den Schachwettbewerb wie es die Tradition will: Für jeden ein Kleinquadrat Ritter Sport und für den ersten Platz ein Großquadrat Ritter Sport.
05.09.2017 Sinan prämiert den Schachwettbewerb wie es die Tradition will: Für jeden ein Kleinquadrat Ritter Sport und für den ersten Platz ein Großquadrat Ritter Sport. (Bild: Lorenz Würfel)
Pascal präsentiert die Zimmergeschenke: Hier eine Wasserwage.
05.09.2017 Pascal präsentiert die Zimmergeschenke: Hier eine Wasserwage. (Bild: Lorenz Würfel)
Was soll ich bloß nehmen?
05.09.2017 Was soll ich bloß nehmen? (Bild: Lorenz Würfel)

Schon als nach den morgendlichen Proben beim Mittagessen nicht, wie üblich, die Zimmernoten verkündet wurden, war unter den Padawanen des Hymnussängerordens das gespannte Erwarten des traditionellen „Bunten Abends“ am letzten Abend der Freizeit zu spüren. Auch der Nachmittag stand ganz im Zeichen der letzten Vorbereitungen auf diesen abschießenden Höhepunkt der vergangenen Tage; es wurden schließlich hohe Gäste bei diesem intergalaktischen Großereignis erwartet. Doch vor dem „Bunten Abend“ stand noch eine besondere Probe an: Christoph Grund, Pianist und Komponist, besuchte den Sängerorden an diesem späten Nachmittag, um sich einen Eindruck vom Klang der Stimmen, von der Atmosphäre innerhalb des Chores und von den Gedanken und Meinungen seiner Mitglieder zu machen. Durch verschiedenste klangliche, rhythmische und improvisatorische Experimente, in deren Zentrum der elementare Kontrast zwischen Chaos und Ordnung stand, sowie durch ein Gespräch über den biblischen Satz „Jegliches hat seine Zeit“ mit den Chormitgliedern sammelte er Inspiration für seine Komposition für den HYMNUS. Nach diesen neuen Eindrücken begaben sich Meister und Padawane zum abendlichen Mahl, ehe dann endlich der „Bunte Abend“ beginnen konnte. Tatsächlich kam hoher Besuch, Lord Vader persönlich erschien in Begleitung der Stormtrooper und übernahm sogleich die Moderation der Feierlichkeiten. Unsere jungen Sänger hatten sich ein unterhaltsames, abwechslungsreiches Programm überlegt, das von Klassikern wie dem Witzeduell, einem Quiz und einer Pantomimerunde auch neue Ideen wie den Gurgelwettbewerb und ein Zitronenwettessen enthielt. Auch die lustigen Werbepausen durften natürlich nicht fehlen, ehe der Männerchoroden die Macht übernahm und seine traditionsreichen Zeremonien und Ehrungen abhielt. Dazu gehörte zunächst die Ehrung der Sieger in den Prüfungen der vergangenen Tage: im Klavier- und Schachwettbewerb, beim Strategie- und Geländespiel, in der Hymnusiade und bei den Zimmernoten. Zu guter Letzt ertönte mit den kräftigen, wenn auch von den neun Tagen teilweise etwas erschöpften Stimmen der Sänger des Männerchorodens der Freizeitsong 2017, das lyrisch-musikalische Epos über die vergangene Chorfreizeit. So ging auch der „Bunte Abend“ zu Ende, während die jüngeren Padawane zum letzten mal die Betten der Ortenburg aufsuchten, durften die älteren unter ihnen noch gemeinsam mit dem Männerchororden beim Schein des Lagerfeuers den letzten Freizeitabend ausklingen lassen.

Episode VIII – Die letzte Prüfung

Leon erklärt Station 1: Luftballons suchen.
04.09.2017 Leon erklärt Station 1: Luftballons suchen. (Bild: Lorenz Würfel)
Mit verbundenen Augen muss ein Parcour absolviert werden.
04.09.2017 Mit verbundenen Augen muss ein Parcour absolviert werden. (Bild: Lorenz Würfel)
Ohje: In den Rebstock.
04.09.2017 Ohje: In den Rebstock. (Bild: Lorenz Würfel)
Welcher Papierflieger fliegt am weitesten?
04.09.2017 Welcher Papierflieger fliegt am weitesten? (Bild: Lorenz Würfel)
Warten im Weinberg.
04.09.2017 Warten im Weinberg. (Bild: Lorenz Würfel)
Steinschleuderschießen.
04.09.2017 Steinschleuderschießen. (Bild: Lorenz Würfel)
Zielen und Schießen.
04.09.2017 Zielen und Schießen. (Bild: Lorenz Würfel)
Lecker! "Yoda-Snack"-Wettessen
04.09.2017 Lecker! "Yoda-Snack"-Wettessen (Bild: Lorenz Würfel)
Auch das "Yoda-Wasser" muss ausgetrunken werden.
04.09.2017 Auch das "Yoda-Wasser" muss ausgetrunken werden. (Bild: Lorenz Würfel)
Hier müssen Teelichter mit einer Wasserpistole gelöscht werden.
04.09.2017 Hier müssen Teelichter mit einer Wasserpistole gelöscht werden. (Bild: Lorenz Würfel)
Anvisieren und los geht's.
04.09.2017 Anvisieren und los geht's. (Bild: Lorenz Würfel)
Treffer?
04.09.2017 Treffer? (Bild: Lorenz Würfel)
Eine Gruppe in den Weinbergen um Schloss Ortenberg.
04.09.2017 Eine Gruppe in den Weinbergen um Schloss Ortenberg. (Bild: Lorenz Würfel)
Notenpuzzle
04.09.2017 Notenpuzzle (Bild: Lorenz Würfel)
Die letzte Station: Ein Star Wars Quiz.
04.09.2017 Die letzte Station: Ein Star Wars Quiz. (Bild: Lorenz Würfel)
Die gute abendliche Probe.
04.09.2017 Die gute abendliche Probe. (Bild: Lorenz Würfel)

Zurückgekehrt von ihrer Reise nach Offenburg und durch die Weinhänge der Ortenau, stand für unsere jungen Padawane am heutigen Nachmittag die letzte und schwerste ihrer Prüfungen bevor: In acht Gruppen mussten sie sich zum Ende ihrer Ausbildung jeweils einem Mitglied des Männerchorordens in ebenfalls acht schwierigen Prüfungen stellen, die im Umfeld der Burg vorbereitet worden waren. Zu Beginn erhielten der jeweils von seinem Team auserwählte Padawan und der konkurrierende Sänger des Männerchores die Aufgabe den Todesstern (in Form eines Luftballons) zu suchen und zu zerstören. Daraufhin forderte der Yedi-Meister Yoda zu einem komplizierten Hindernislauf auf, um ihre Macht zu testen. Der Imperator des galaktischen Imperiums hingegen betraute die Hymnusianer nach der Zerstörung des Todessterns mit der Konstruktion des neuen Flaggschiffs seiner Raumschiffflotte; doch nur ein Entwurf, entweder der des Mitglieds des Männerchorodens oder der eines jungen Padawan, konnte jeweils den Wettbewerb für sich entscheiden. Quai Gon Jin forderte die Prüflinge dazu auf ihre Treffsicherheit mithilfe der Macht und einer Steinschleuder unter Beweis zu stellen, während Obi Wan Kenobi den Mut und die Selbstbeherrschung der Kontrahenten durch den Verzehr von Essiggurken auf die Probe stellte. In der Teelichterschlacht war daraufhin erneut Schnelligkeit und Treffsicherheit gefragt, ehe es bei der Herstellung der Ersten Ordnung auf eine ruhige Hand und schnelle Kombinationsgabe ankam. Zuletzt wurden die Padawane und die Meister aus dem Männerchororden einem Wissenstest zur Galaxis und ihrer Geschichte unterzogen.

Die jungen Hymnusianer gaben ihr Bestes, drei Gruppen konnten gar ihren Meister besiegen, doch mussten sie sich am Ende doch mit einem Gesamtergebnis von drei zu fünf dem Männerchororden geschlagen geben. Erschöpft von diesen kräftezehrenden Prüfungen begaben sich die Padawane schließlich wieder zur Ruhe. Die vorletzte Nacht in der Ortenburg warf ihre Schatten voraus.

Episode VII- Reise durch die Galaxis

Gottesdienst in Offenburg, Stadtkirche
03.09.2017 Gottesdienst in Offenburg, Stadtkirche (Bild: Lorenz Würfel)
Gottesdienst in Offenburg, Stadtkirche
03.09.2017 Gottesdienst in Offenburg, Stadtkirche (Bild: Lorenz Würfel)
Gottesdienst in Offenburg, Stadtkirche
03.09.2017 Gottesdienst in Offenburg, Stadtkirche (Bild: Lorenz Würfel)
Wandern
03.09.2017 Wandern (Bild: Lorenz Würfel)
Lecker Rohkost.
03.09.2017 Lecker Rohkost. (Bild: Lorenz Würfel)
Unsere beiden Grillmeister Pascal und Florian.
03.09.2017 Unsere beiden Grillmeister Pascal und Florian. (Bild: Lorenz Würfel)
Grillen mit Pascal.
03.09.2017 Grillen mit Pascal. (Bild: Lorenz Würfel)
Freude am Lagerfeuer
03.09.2017 Freude am Lagerfeuer (Bild: Lorenz Würfel)
Wickingerschach.
03.09.2017 Wickingerschach. (Bild: Lorenz Würfel)
Schaukeln!
03.09.2017 Schaukeln! (Bild: Lorenz Würfel)
Wandern durch die Weinberge.
03.09.2017 Wandern durch die Weinberge. (Bild: Jakob Würfel)

Im Lichte der sechsten Morgensonne machten sich um zehn vor acht an der Ortenburg die ersten Mitglieder des Hymnus Sängerordens auf zur Reise in das benachbarte Sternensystem Offenburg, genauer zur Stadtkirche in dessen Zentrum. Den dortigen Gottesdienst eröffnete Ralph Vaughn Williams Te Deum, an der Stelle des Kyrie erklang „Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi“ von Kurt Thomas, an Stelle des Gloria Praetorius „Allein Gott in der Höh sei Ehr“. Das „Cantate domino“ des baltischen Komponisten Vytautas Miskinis entwickelte sich während der vergangenen Woche zum Lieblingsstück unserer jungen Padawane und wurde ebenfalls zur Aufführung gebracht. Am Schluss des Gottesdienstes stand das anglikanische Lied „For all the Saints“. Nach einem kurzen Wiedersehen mit den Eltern setzten wir unsere Reise fort und brachen in Richtung unserer Verpflegungsstation am Grillplatz des Schuckshof auf, wo uns eine kleine Abordnung des Männerchorordens und eine heiße Glut erwartete, auf der bereits Würste und Grillkäse zubereitet wurden. Auch wenn man dem Sportplatz die angeblich 14 000 Euro teure Renovierung nicht wirklich ansehen konnte, reichte er unseren jungen Padawanen völlig aus, um ihren Kräften bei Fußball, Rugby, Tischtennis und Wikingerschach freien Lauf zu lassen. Durch die rebenbehangenen Weinberge der Ortenau mit ihrem Ausblick auf die Vogesen jenseits des Rheins führte der Weg zurück zur Ortenburg, wo sich die Padawane und Meister nach dem üblichen Abendprogramm zur Ruhe begaben.

Episode VI – Revenge of the Boys

Jedes Team der hat eine Holokarte mit den Informationen zum eigenen Planeten.
02.09.2017 Jedes Team der hat eine Holokarte mit den Informationen zum eigenen Planeten. (Bild: Lorenz Würfel)
Beim kleinen Anakin Skywalker kann man auf Podracer wetten und Rohstoffe gewinnen.
02.09.2017 Beim kleinen Anakin Skywalker kann man auf Podracer wetten und Rohstoffe gewinnen. (Bild: Jakob Würfel)
Beim Strategiespiel verhandeln auch die Gruppen untereinander über Rohstoffe und Raumschiffe.
02.09.2017 Beim Strategiespiel verhandeln auch die Gruppen untereinander über Rohstoffe und Raumschiffe. (Bild: Lorenz Würfel)
Im Senat wird der aktuelle Spielstand angezeigt.
02.09.2017 Im Senat wird der aktuelle Spielstand angezeigt. (Bild: Lorenz Würfel)
Der neue FSJler schon glücklich bei der Arbeit.
02.09.2017 Der neue FSJler schon glücklich bei der Arbeit. (Bild: Lorenz Würfel)
Wie immer: Gute Stimmung im Tenor 2.
02.09.2017 Wie immer: Gute Stimmung im Tenor 2. (Bild: Lorenz Würfel)

Der neue Tag brach auf der Ortenburg trübe und wolkenverhangen an, noch haben die Völker der einzelnen Planeten nicht genug Macht sammeln können, um die Dunkelheit zu vertreiben und den Angriff der Separatisten abzuwehren. Daher machten sie sich auch heute daran ihre Heimatplaneten weiterauszubauen und ihren Einfluss in der Galaxis zu verstärken. Doch auf einmal rief der Kanzler Palpatine das galaktische Imperium aus, die Rebellen formierten sich und die Karten wurden noch einmal neu gemischt. Wer sich in den Wirren der intergalaktischen Politik am besten zurechtfinden konnte, wird dann am traditionellen „Bunten Abend“ verkündet werden. Während unsere jüngsten Padawane aus dem B-Chor am gestrigen Tage abgereist sind, bezogen im Gegenzug einige junge Mitglieder des Männerchorordens ihre Quartiere auf der Burg und absolvieren seitdem mit dem restlichen Hymnusorden gemeinsam ihre musikalischen Trainings. Außerdem hat der Chronist eine weitere Neuerung im Nachhinein zu verkünden: Ebenfalls seit dem gestrigen Tage bekleidet nun Clemens Ziesik das ehrenwerte Amt des FSJlers und stellt seine Fähigkeiten in den Dienst des Hymnus. Am Abend konnte er bereits die ersten von ihm zusammengestellten Notenmappen an die jungen Padawane und Meister ausgeben, die sich im Gartensaal der Ortenburg zur Probe für den Gottesdienst am morgigen Sonntag versammelten. Dort werden dann die ersten Ergebnisse unseres harten Trainings der vergangenen Woche zu hören sein.

Episode V – Viele neue Hoffnungen

Der B-Chor durfte 5 Tage Hymnus-Luft schnuppern und verlässt uns leider wieder. Nächstes Jahr dann auf die C-Chorfreizeit...
01.09.2017 Der B-Chor durfte 5 Tage Hymnus-Luft schnuppern und verlässt uns leider wieder. Nächstes Jahr dann auf die C-Chorfreizeit... (Bild: Lorenz Würfel)
Senator Palpatine erklärt zur Eröffnung des Spiels die Situation der Republic.
01.09.2017 Senator Palpatine erklärt zur Eröffnung des Spiels die Situation der Republic. (Bild: Lorenz Würfel)
Bei Jedi-Rittern kann man mit Trainigs seine Fähigkeiten erweitern.
01.09.2017 Bei Jedi-Rittern kann man mit Trainigs seine Fähigkeiten erweitern. (Bild: Lorenz Würfel)
C-3PO und R2-D2
01.09.2017 C-3PO und R2-D2 (Bild: Lorenz Würfel)
Beim Kuat von Kuat können Raumschiffe erworben werden. Ein kleiner Tanz mach díe günstiger.
01.09.2017 Beim Kuat von Kuat können Raumschiffe erworben werden. Ein kleiner Tanz mach díe günstiger. (Bild: Lorenz Würfel)
Beim Jawa kann man Rohstoffe und Raumschiffe handeln.
01.09.2017 Beim Jawa kann man Rohstoffe und Raumschiffe handeln. (Bild: Lorenz Würfel)
Am galaktischen Holotisch kann man Planeten erobern.
01.09.2017 Am galaktischen Holotisch kann man Planeten erobern. (Bild: Lorenz Würfel)
C-3PO
01.09.2017 C-3PO (Bild: Lucian Eller)
Mini-Stormtrooper
01.09.2017 Mini-Stormtrooper (Bild: Lorenz Würfel)

Die galaktische Republik wird von Unruhen erschüttert. Separatisten bedrohen den Frieden und die alte Ordnung. Daher ruft Kanzler Palpatine in einem dramatischen Appell die konföderierten Planeten und Völker dazu auf sich zusammenzuschließen und die Republik zu verteidigen. Im Anschluss an diese dramatischen Szenen war es die Aufgabe unserer Padawane möglichst viel Macht zu sammeln, um sich der Separatisten erwehren zu können. Dazu mussten sie ihre Heimatplaneten ausbauen, untereinander oder mit dem hinterhältigen Jawa Handel treiben, sich in der intergalaktischen Diplomatie bei Kanzler Palpatine unter Beweis stellen oder einzelne verloren gegangene Planeten mit Hilfe der Stormtrooper zurückerobern. An zahlreichen Stationen galt es bei der Cantina Band, bei den Yedi Meistern Yoda und Quai Gon Jin, C3-PO und R2-D2 oder Sith Lord Count Dokou schwierige Prüfungen zu bestehen, um in den Künsten der hellen und dunklen Macht fortzuschreiten. Manche konnten den windigen Investor Wattoo davon überzeugen in ihren Planeten zu investieren, andere versuchten ihr Glück bei den Ereigniskarten der Yedi Meister Mace Windu oder des berüchtigten Hutten Jabba. Auch bei den Podracerrennen, genauer bei Anakin Skywalkers Wettbüro war Glück gefragt, während für den Raumschiffkauf in den Verkaufsgesprächen mit den Ingenieursgesellschaften und Triebwerkswerften Verhandlungsgeschick vonnöten war. Welchem Volk es wohl am Ende gelingen wird am meisten Macht auf ihren Planeten zu vereinigen? Und werden die Planeten und Völker gemeinsam genug Macht aufbringen können, um die galaktische Republik gegen den Angriff der Separatisten verteidigen zu können? Die Zeit wird Antworten auf diese Fragen geben können…

Episode IV – Sic tempora vertuntur

Das Siegerfoto des Grün-Blau-Kicks wurde nachgeholt: Glückwunsch
31.08.2017 Das Siegerfoto des Grün-Blau-Kicks wurde nachgeholt: Glückwunsch (Bild: Lorenz Würfel)
Mit kreativer Zimmergestalltung gibt es bessere Zimmernoten.
31.08.2017 Mit kreativer Zimmergestalltung gibt es bessere Zimmernoten. (Bild: Jakob Würfel)
Basketball
31.08.2017 Basketball (Bild: Jakob Würfel)
Kicken
31.08.2017 Kicken (Bild: Lorenz Würfel)
Die Wall of Fame: Knabenbilder der heutigen Männerchörler. Wer erkennt wen?
31.08.2017 Die Wall of Fame: Knabenbilder der heutigen Männerchörler. Wer erkennt wen? (Bild: Lorenz Würfel)
Für den B-Chor gibt es zum Abschluss der Freizeit ein kleines Abendkonzert.
31.08.2017 Für den B-Chor gibt es zum Abschluss der Freizeit ein kleines Abendkonzert. (Bild: Lorenz Würfel)

Der neue Tag brach an diesem Morgen deutlich kühler und wolkenbedeckter an, als die vergangenen. Doch auch heute begannen die Hymnusianer ihren Tagesablauf mit der gemeinsamen Morgenandacht, in welcher Leben und Wirken der Hildegard von Bingen künstlerisch und erzählerisch dargestellt wurden. Am Nachmittag teilten sich die jungen Padawane dann entsprechend ihrer Fähigkeiten verschiedenen Gruppen zu. Die einen übten sich im Wikingerschach, andere im klassischen Schachspiel. Wieder andere waren beim Baketballplatz oder an der Tischtennisplatte anzutreffen oder spielten gemeinsam Karten. Zu guter Letzt stellten einige junge Sänger ihre Klavierkünste unter Beweis und spielten vor fachkundiger Jury Werke verschiedenster Epochen auf dem prächtigen Konzertklavier im Rittersaal der Ortenburg. Nach Abendprobe und Abendessen veranstalteten die Allerjüngsten ihren „Bunten Abend“, mit welchem sie ihre letzte Nacht auf der Ortenburg traditionsgemäß feierten. Während die jüngeren Padawane der abendlichen Geschichte ihres Großmeisters lauschten, begaben sich die ältesten unter ihnen schließlich noch auf die gefährliche Suche nach den unbekannten Sithlords, welche das Umfeld der Burg immer wieder heimsuchten. Konnten zwar einige von ihnen gefangen werden, verblieben doch auch manche unentdeckt. Doch zurückgekehrt hinter die sicheren Mauern der Burg konnten jene sich ebenso wie ihre jüngeren Mitsänger erst einmal wieder zur Ruhe begeben. So erwartete die Padawane und Meister der Aufgang der bereits vierten Sonne, welcher große Veränderungen mit sich bringen sollte.

Episode III – Das grüne Imperium schlägt zurück

Der Freizeit-Männerchor
30.08.2017 Der Freizeit-Männerchor (Bild: Hanna Ott)
Unsere neuen C-Chörler
30.08.2017 Unsere neuen C-Chörler (Bild: Lorenz Würfel)
Die Aussicht auf der Bergfried wird genossen.
30.08.2017 Die Aussicht auf der Bergfried wird genossen. (Bild: Lorenz Würfel)
Weg ins Glück.
30.08.2017 Weg ins Glück. (Bild: Lorenz Würfel)
Kettenfange zum Aufwärmen
30.08.2017 Kettenfange zum Aufwärmen (Bild: Lorenz Würfel)
Zweikampf.
30.08.2017 Zweikampf. (Bild: Lorenz Würfel)
Schuss.
30.08.2017 Schuss. (Bild: Lorenz Würfel)
Grätsche.
30.08.2017 Grätsche. (Bild: Lorenz Würfel)
Stolpern.
30.08.2017 Stolpern. (Bild: Lorenz Würfel)
Eckball.
30.08.2017 Eckball. (Bild: Lorenz Würfel)
Tor.
30.08.2017 Tor. (Bild: Lorenz Würfel)

Nachdem die jungen Mitglieder unseres Sängerordens gestern jeder für sich alleine ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen mussten, kämpften sie am heutigen Tage gemeinsam in jeweils drei grünen und drei blauen Mannschaften um den Sieg beim traditionsreichen Grün-Blau Turnier. Dazu verließen Padawane und Meister zum ersten mal seit Montag die Burg und begaben sich ins Tal auf die Fußballplätze des SV Ortenberg. Das Momentum wechselte während des heiß umkämpften Turniers häufiger die Seiten und erst im letzten von neun Spielen konnten die Grünen das Turnier für sich entscheiden. So erwartete die grünen Padawane zur Belohnung und als neue Herausforderung noch ein Spiel gegen ihre Meister. Nach umkämpften zehn Minuten unter umsichtiger Leitung konnten die jungen Sänger den Ältesten ein Unentschieden abtrotzen. Während die fußballerischen Wettkämpfe im Tal stattfanden, durften die Sänger, welche zum ersten mal mit dem Konzertchor proben, nach dem Mittagsmahl hoch hinaus in die luftigen Höhen des Bergfriedes der Ortenburg und von dort die Aussicht auf die sanften, bewaldeten Hügel und Weinreben, die den Burghügel umgeben, genießen. In der Ferne vermochte manch einer garbmit Argusaugen die Turmspitze des Straßburger Münsters auszumachen. Am Abend zogen sich dann dunkle Wolken über der Ortenburg zusammen, die jungen Padawane konnten sich jedoch geschützt von den dicken Mauern der Burg in ihre Schlafstätten zur Nachtruhe begeben, während sintflutartige Regenfälle und stürmische Böen den Burgberg umhüllten. Künden diese Stürme etwa von der baldigen Rückkehr des dunklen Lords Vader?

Hier noch ein Gruppenbild der neuen C-Chörler mit der schönen Aussicht vom Bergfried.
30.08.2017 Hier noch ein Gruppenbild der neuen C-Chörler mit der schönen Aussicht vom Bergfried. (Bild: Jakob Würfel)

Episode II - Die Rückkehr der Hymnioinken

Sonnenstrahlen erleuchten den Burghof der Ortenburg, die jungen Padawane strömen nach der ersten, teilweise etwas zu kurz geratenen Nacht in den Gartensaal und versammeln sich zur allmorgendlichen Andacht, in der heute der Apostel Paulus von seinen Missionsreisen berichtet. Nach dem anschließenden Morgenmahl begeben sich die einzelnen Gruppen in ihre Probensäle und erlernen unter der Aufsicht der musikalischen Meister die ersten neuen Stücke. Nach Pute an Pilzrahmsoße und einer kurzen Mittagsruhe und Mittagsprobe, steht für die jungen Mitglieder unseres Sängerordens die erste ernsthafte Prüfung ihrer Fähigkeiten in allen erdenklichen Disziplinen an: die traditionsreiche Hymnusiade. Der oberste Hymnionike Daniel Gruner eröffnete im Beisein aller Padawane, Meister und Großmeister zum Schein des hymnischen Feuers die Spiele mit folgenden Worten:

Liebe hymnische Freunde, werte Vertreter des hohen Rates, geschätzte Gäste aus nahen und fernen Galaxien, vor allem aber: Liebe Athleten! Seien Sie herzlich willkommen zu den diesjährigen hymnischen Spielen der intergalaktischen Sängergilde hier in Ortenberg (…). In den nächsten Stunden werden im fairen Wettbewerb die Sieger in den einzelnen Disziplinen ermittelt. (…) Beim Teebeutelweitwurf gilt es seine Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Bei der Space Sau (Wettlauf auf Zeit nach mehrmaligem Drehen um die eigene Achse, was zu einem starken Schwindelgefühl führt; Anmerkung der Chronisten) wird der Zielstrebigste unter euch ermittelt. Euer logistisches Talent wird in der Disziplin Aquädukt getestet (Wettlauf, bei dem ein mit Wasser gefüllter Becher mit dem Mund getragen werden muss; Anmerkung der Chronisten). Eure investigativen Fähigkeiten werden beim Telefonbuchaufschlagen auf die Probe gestellt. Die besonders Schnellen dürfen sich beim Sackhüpfen beweisen. Schließlich dürft ihr beim Erbsenzerschlagen zeigen, wie treffsicher ihr seid. (…) Und so appelliere ich an euch Athleten: Achtet Euch, achtet einander, achtet die Werte des Hymnus, dank derer die Hymnusiade so einzigartig ist (…)

Als diese traditionellen Wettkämpfe mit teilweise herausragenden Leistungen beendet waren, senkte sich bereits die Sonne wieder über der Ortenburg und nach dem abendlichen Mahl, folgte wie gewohnt noch ein musikalisches Training, ehe sich die Sänger des Hymnus-Sängerordens nach Geschichte oder Abendunterhaltung wieder zu Bett und Erholung begaben.

Gesunde Äpfel gibt es bei Frau Ott.
29.08.2017 Gesunde Äpfel gibt es bei Frau Ott. (Bild: Lorenz Würfel)
Gespanntes Lauschen der Eröffnungsrede zur Hymnusiade.
29.08.2017 Gespanntes Lauschen der Eröffnungsrede zur Hymnusiade. (Bild: Lorenz Würfel)
Sackhüpfen durch den Weinberg
29.08.2017 Sackhüpfen durch den Weinberg (Bild: Lorenz Würfel)
Erbsenschlagen
29.08.2017 Erbsenschlagen (Bild: Lorenz Würfel)
Im Telefonbuch müssen Namen schnell gefunden werden.
29.08.2017 Im Telefonbuch müssen Namen schnell gefunden werden. (Bild: Lorenz Würfel)
Auch als Zuschauer interessant: Die Space Sau Station.
29.08.2017 Auch als Zuschauer interessant: Die Space Sau Station. (Bild: Lorenz Würfel)
Die Space Sau Station
29.08.2017 Die Space Sau Station (Bild: Lorenz Würfel)
Teebeutelweitwurf
29.08.2017 Teebeutelweitwurf (Bild: Lorenz Würfel)
Jeden Abend: Ein wunderschöner Sonnenuntergang.
29.08.2017 Jeden Abend: Ein wunderschöner Sonnenuntergang. (Bild: Felix Haberland)

Episode I – Die dunkle Bedrohung

Zur Begrüßung wird der Freizeitchor durch eine originelle Überraschung eingedampft.
28.08.2017 Zur Begrüßung wird  der Freizeitchor durch eine originelle Überraschung eingedampft. (Bild: Lorenz Würfel)

Es war einmal vor einer langen, langen Zeit in einer weit entfernten Ortenburg in die sich in der vorletzten Ferienwoche – der Tradition ihres Sängerordens entsprechend – eine Gruppe junger Padawane aufmachte, um sich auf ihre musikalische Mission in den Auftritten und Konzerten der kommenden Saison vorzubereiten. Nach einer etwas längeren Anreise durch die Weiten der Galaxis, mussten die Lehrlinge sogleich ihre Burg gegen den dunklen Lord Vader verteidigen, der sich anschickte Chaos und Unordnung unter ihnen zu verbreiten. Nachdem sie diese Gefahr abgewehrt hatten, konnten sie endlich ihre Zimmer beziehen und ein erstes gemeinsames Mahl zu sich nehmen, ehe sie sich dann auch schon zum ersten Mal zusammenfanden, um ihre Fähigkeiten zu trainieren und neue Künste und Stücke zu erlernen. Während die Jüngeren im Anschluss von ihrem Großmeister eine Geschichte vorgelesen bekamen, erhielten die Älteren einen ersten virtuellen Einblick in die weite galaktische Welt, die sie auf dieser Freizeit in den nächsten zehn Tagen erwarten wird. Wie werden die jungen Sänger die vor ihnen liegenden Prüfungen bestehen? Und hat sich der dunkle Lord wirklich schon geschlagen geben? Die Nacht bricht über der Ortenburg herein, die Padawane und Meister geben sich zur Ruhe und erwarten den Aufgang der ersten Sonne.