Chorfreizeit 2012 in Sonnenbühl-Erpfingen

1. Tag Anreise

Montag, 27. August 2012

Nachdem alles Gepäck im Bus verstaut war, ging es schon los, in das nur 1,5h entfernte Sonnenbühl-Erpfingen, wo uns schon eine Gruppe vorausgereister Männerchörler erwartete.

Nun wurden die Zimmer verteilt und eifrig Betten bezogen. Das klappte mal besser, mal weniger gut. Zum Glück konnte man sich gegenseitig helfen, sodass zum Abendessen um 18.00Uhr alle Betten bezogen waren. Nach dem Essen gab es gleich die erste Proben, aufgeteilt in Sopran I, Sopran II, Alt und den Männerchor. Am Ende der Einheit kamen alle zusammen, um das neu Einstudierte gleich zusammen zu proben.

Vor dem schlafen gehen gab es den ersten Teil einer Gutenachtgeschichte, die Herr Homburg vortrug und der die Jungen gespannt lauschten. Da die Kinder in den ersten Tagen noch voller Energie sind, wurde in dem ein oder anderen Zimmer die Nachtruhe vorläufig nur bedingt eingehalten.

Trotzdem sind wir schon gespannt,  was noch so kommen mag…wir haben jedenfalls ein gutes Gefühl und freuen uns schon darauf.

2. Tag Hymnusiade

Dienstag, 28. August 2012

Der Fackelläufer betritt die "Arena".
Der Fackelläufer betritt die "Arena". (Bild: Max Wolf)
Der HYMNISCHE Eid wird gesprochen.
Der HYMNISCHE Eid wird gesprochen. (Bild: Max Wolf)
Hier kann man Gemüse erschmecken.
Hier kann man Gemüse erschmecken. (Bild: Felix Haberland)
Slacklining
Slacklining (Bild: Manuel Fieber)
Auch eine Aufgabe: Namen im Telefonbuch suchen.
Auch eine Aufgabe: Namen im Telefonbuch suchen. (Bild: Manuel Fieber)

Der erste Morgen begann um 7:15 Uhr mit dem Wecken und wenig später folgte die kurze, mit einem kleinen Theaterstück verbundene  Andacht. Anschließend gab es Frühstück: Frische Brötchen mit Käse, Wurst, Marmelade oder NussNugat-Creme, sowie Müsli standen zum Verzehr bereit.

Nach einem ergiebigen Probenvormittag und der Mittagspause stand am Nachmittag ein erstes Highlight auf dem Programm: Die HYMNUSIADEIn dem traditionsreichen Wettkampf, nach olympischem Vorbild, galt es an verschiedensten Stationen Sportlichkeit, Geschicklichkeit und Cleverness unter Beweis zu stellen.

Unter tosendem Applaus trug unser Fakelläufer, Simeon Allmendinger, das olympisch-HYMNISCHE Feuer in die "Arena" vor der JuHe. Der Vorsitzende des HyOC, Tom Klose, sprach, gemeinsam mit allen Teilnehmern, den HYMNISCHEN Eid und erklärte die HYMNUSIADE 2012 für eröffnet.

Eine Stationen war unter anderem, diese mit der, zum Thema der diesjährigen Freizeit "Obst und Gemüse, passenden Aufgabe des Erfühlens von Obst und Erschmeckens von Gemüse. Es waren aber auch Klassiker wie "Teebeutelweitwurf" oder  der "Streichhölzchenturm" dabei.

Nach einem spannenden (und immer sonnigen) Wettkampftag, wurde der Hunger der Sportler beim Abendessen gestillt. Während es für die jüngeren C-Chörler nach der abendlichen Probe eine Gutenachtgeschichte zu hören gab, ging es für die Oldies noch  zu einem nächtlichen Geländespiel.

So ging schließlich der erste vollständige Tag der Chorfreizeit, ein wenig unruhiger als es sich der Männerchor gewünscht hätte zu Ende.

3. Tag Grün-Blau Kick und MC-Feature

Mittwoch, 29. August 2012

Freude über das MC-Feature
Freude über das MC-Feature (Bild: Felix Haberland)
(Bild: Felix Haberland)
(Bild: Felix Haberland)
(Bild: Felix Haberland)
(Bild: Felix Haberland)
(Bild: Felix Haberland)
(Bild: Felix Haberland)
(Bild: Jakob Würfel)
(Bild: Jakob Würfel)
(Bild: Jakob Würfel)
Das Schiedsrichterteam bei einer Besprechung.
Das Schiedsrichterteam bei einer Besprechung. (Bild: Felix Haberland)
Die Sieger, Chor 1 blau
Die Sieger, Chor 1 blau (Bild: Felix Haberland)

Nach gewohntem Tagesablauf nahm der dritte sonnige Tag seinen Lauf. Bis zum Mittagessen wurde wieder intensiv an der Literatur für die kommenden Konzerte geprobt. Nach dem Mittagessen begann die Mittagsruhe, die zumindest für eine Stunde am Tag etwas Ruhe in die Jugendherberge bringt.

In der Mittagsruhe gab es etwas Besonderes. Wie an jedem Freizeittag wurden auch heute Sticker für das "MC-Feature" verteilt, das dieses Jahr aus einem Stickeralbum, für welches die Kinder Sticker von den betreuenden Männerchörlern, Bilder der Chorleitung und ein vierteiliges Konzertbild sammeln können, besteht.

Nachmittags fand dann ein echtes Highlight der Freizeit 2012 statt: Der Grün-Blau-Kick. Wobei sich das traditionsreiche Spiel, Chor 1 gegen Chor 2, inzwischen zu einem Turnier mit 4 Mannschaften entwickelt hat. Nun spielten Chor 1-blau, Chor 2-blau, Chor 1-grün und Chor 2-grün um einen brandneuen HYMNUS-Pokal.

Mit viel Spaß und Freude wurde auf dem Sportplatz in Sonnenbühl-Erpfingen gekickt. Alle Mannschaften kämpften hart, jeweils angeführt von einem Männerchor-Kapitän. Viele schöne Tore konnten bestaunt werden. Zuletzt setzte sich die sehr überzeugend spielende Mannschaft "Chor 1-blau" durch - mit 0 Gegentreffern!

Völlig erschöpft wurde die Heimreise angetreten - zu Fuß zur Jugendherberge, den Berg rauf. Dort wartete die Dusche auf jeden, sodass alle zum Abendessen wieder frisch waren.

Dennoch wurde, wegen schwerer Augen, die abendliche Probe gekürzt und die Jungs lagen alle sehr schnell im Bett. Wieder ging an schöner Tag zu Ende.

4. Tag Turniere, Zimmernoten und Repertoire

Donnerstag, 30. August 2012

Sopranprobe im großen Probensaal
Sopranprobe im großen Probensaal (Bild: Manuel Fieber)
Kreativ für die Zimmernote
Kreativ für die Zimmernote (Bild: Felix Haberland)
Verzierungen im Zimmer sind immer schön anzusehen.
Verzierungen im Zimmer sind immer schön anzusehen. (Bild: Felix Haberland)
Ansprache zu den Tunieren im Foyer der Jugendherberge.
Ansprache zu den Tunieren im Foyer der Jugendherberge. (Bild: Felix Haberland)
Würfelspiele
Würfelspiele (Bild: Jakob Würfel)
Simultanschach
Simultanschach (Bild: Jakob Würfel)
Tischkickertunier
Tischkickertunier (Bild: Jakob Würfel)
Tischtennistunier
Tischtennistunier (Bild: Jakob Würfel)

Nach der allmorgendlichen Andacht und einem reichhaltigen Frühstück gesellte sich zu dem bisherigen Probenrepertoire heute auch die Bach-Motette "Singet dem Herrn ein neues Lied" von Johann Sebastian Bach. Die  Aussicht  diese große doppelchörige und in drei großen Teilen angelegte Motette wieder einmal im Konzert zur Aufführung zu bringen, birgt für uns gleichermaßen eine große Herausforderung, als auch Vorfreude. Schließlich ist diese, wohl eine der schwersten Bach Motetten, ein vielschichtiges und sehr klangschönes Werk: Auf einen schnellen und stark polyphonen ersten Teil mit seinem tänzerischen Grundduktus und den vielen jubilierenden Sehzehntelketten, folgt ein langsamer, ruhiger und getragener Mittelteil, in welchem  der erste Chor die ruhige und in immer größer werdenden Bögen vertonte Musik auf den Text  "Gott nimm dich ferner unser an" erklingen lässt und im Wechsel hierzu der zweite Chor in einem, für Bach typischen Choralsatz, den Choral "Wie sich ein Vater erbarmet" vorträgt. Nach diesem ruhigen Mittelteil erwartet den Hörer dann auf den Text "Lobet den Herrn in seinen Taten" ein jubelnder Schlusschor mit freudigen Sechzehntelläufen, der in die Fuge "Alles was Odem hat" mündet, in welcher der, vorher zweigeteilte Chor zu einem verschmilzt und das große Gotteslob am Ende des Stücks umso kraftvoller erklingen lässt, sodass die Motette mit dem zweifach ausgerufenen "Halleluja" endet.

Außerdem wird derzeit intensiv das "Credo" aus der Messe des zeitgenössischen Komponisten Franz Herzog einstudiert. Einzigartig an dem Stück sind seine packenden und ausdrucksstarken Rhythmen, die zusammen mit  expressiven Melodieverläufen ein vielschichtiges Klangerlebnis, das sich auch durch einen großen Kontrastreichtum zwischen wild bewegten und ruhigen, fast schon statischen Abschnitten auszeichnet,  erlebbar werden lässt.

Ebenfalls neu in das Repertoire wurde die Bearbeitung über den Choral "Allein Gott in der Höh sei Ehr" von Leonhard Schröter aufgenommen und auch der ein oder andere Chor aus dem "Messiah" von Händel, den wir bisher noch nicht vollständig aufgeführt haben, wird noch einstudiert, sodass wir dieses Werk am 19.10.  in der Stiftskirche Stuttgart zur Aufführung bringen können.

Wiederaufgearbeitet wird darüber hinaus das "Kyrie" von Wolfgang Fortner, was bereits letztes Jahr in der Reihe der Exequienkonzerte erklungen war und natürlich wird auch schon damit begonnen die alljährliche Aufführung von Bachs Weihnachtsoratorium am 26.12. in der Stuttgarter Liederhalle vorzubereiten.

Während die Jungs in der Probe waren, ging ein Männerchorteam durch die Zimmer, um die Zimmernoten zu bestimmen. Herbei werden gute Luft im Zimmer, ein sauberer Boden und gemachte Betten bewertet. Außerdem bekommt man für besondere Kreativität Extrapunkte. Es werden Punkte von 1 bis 10 verteilt, wobei 10 für "Perfekt" steht. Am Ende der Freizeit werden die Noten aller Tage zusammengezählt. Der Sieger wird sich dann am bunten Abend zuerst die Geschenke vom Geschenketisch aussuchen dürfen.

 Am Nachmittag wurden verschiedene Turniere und Spiele angeboten: Tischtennis, Werwolf, Tischkicker und  Herr Homburg stellte sich zum Simultanschach. Leider konnten wir, dank starkem Regen, keine Turniere im Freien anbieten, trotzdem hatten alle viel Spaß und es gab glückliche Gewinner.

5. Tag Geländespiel

Freitag, 31. August 2012

Kleine Pause beim Geländespiel
Kleine Pause beim Geländespiel (Bild: Felix Haberland)
Nachtwanderung
Nachtwanderung (Bild: Felix Haberland)
Eine Aufgabe war es, ein kreatives Bild zu schießen.
Eine Aufgabe war es, ein kreatives Bild zu schießen. (Bild: Julian Malik)

So schnell gehen fünf Tage vorbei. So schnell geht aber auch ein Jahr vorbei. Da heute der 31. August ist, hat unser FSJler Marius Wahl heute seinen letzten Arbeitstag. Langer Applaus nach dem Abendessen bestätigte, dass der "coolste FSJler aller Zeiten" bei allen beliebt war, bzw. ist.

Der Tag jedoch begann wie gewohnt. Frühstück, Zimmer aufräumen um 9 Uhr Proben. Nach dem Mittagsessen wurde angekündigt, dass wir heute das Geländespiel spielen würden.

 Sonst immer angeführt von einem Männerchörler, gingen heute erstmals die Knaben alleine durch das Gelände. Die Wälder rund um die Jugendherberge wurden ab 14.30 von unseren Jungs bevölkert. Ziel war es, möglichst viele Lutscher an den verschiedenen Stationen zu erwerben. Die Kinder mussten zuvor ausgeteilte Goldmünzen an den Stationen setzten, um im Gegenzug, bei erfolgreicher Bewältigung der Aufgabe, ihre Lutscher zu bekommen. Die Gruppen mussten selbstständig von Station zu Station navigieren. Unter anderem mussten die Jungs Gegenstände in einem abgegrenzten Bereich suchen oder rohe Eier mit  bestimmten Materialien vor einem Sturz sichern, aus Papier einen Becher basteln und vieles weitere.

Am Abend gab es noch mal die gewohnte Probe, bevor Herr Homburg den C-Chörlern eine Gutenachtgeschichte vorlas. Unterdessen traten die Oldies eine Nachtwanderung an.  Mit Fackeln zogen sie wieder durch den Wald, auf der Suche nach einer Höhle.

Zurück in der Jugendherberge gingen viele noch einmal duschen, dann aber auch schnell ins Bett, den morgen wird es wieder früh weitergehen.

6. Tag Generalprobe

Samstag, 1. September 2012

Auf dem Weg zur Generalprobe.
Auf dem Weg zur Generalprobe. (Bild: Felix Haberland)

Der heutige Tag stand vollkommen im Zeichen der Musik. Schließlich galt es einige der während der Freizeit einstudierten Stücke endgültig in einen aufführungsreifen Zustand zu versetzen, wie beispielsweise Herzogs "Credo" oder das "Kyrie" von Fortner,. Beide Stücke sollen morgen im Rahmen des Gottesdienstes in der Naboriuskirche, welchen wir musikalisch gestalten werden, zur Aufführung kommen. Entsprechend intensiv gestaltete sich auch die Probenarbeit, zumal auch die anderen Stücke, die zwar nicht morgen, dafür aber in nächster Zeit aufgeführt werden sollen, wie beispielsweise der "Messiah" von Händel, nicht gänzlich von den Proben ausgeschlossen werden konnten.

So folgte auf die gewohnte morgendliche Probe am Nachmittag eine General- und Stellprobe in der Naboriuskirche in welcher außer der eigentlichen Probenarbeit  alle vakanten Fragen vom Programm, über das Notenmaterial bis hin zur Choraufstellung geklärt werden sollten. Schließlich fühlten wir uns für den morgigen Auftritt gut präpariert und konnten so zufrieden den Rückweg zur Jugendherberge antreten, so dass vor dem Abendessen noch ein wenig Zeit zum Kicken oder auch Tischtennisspielen verblieb, die nach einem anstrengenden Probentag selbstverständlich auch intensiv genutzt wurde.

Auch nach dem Abendessen war nochmals Probenarbeit angesagt, um die komplett Einstudierung des "Messiah" voranzutreiben und dem "Credo" für morgen früh den letzten Schliff zu geben.

Wie unser Auftritt im Rahmen des Gottesdienstes in der Naboriuskirche verlaufen ist berichten wir morgen, ebenso wie über den traditionellen "BuntenAbend", schließlich neigt sich die Freizeit nun langsam aber sicher ihrem Ende zu.

7.Tag Gottesdienst und "BunterAbend"

Sonntag, 2. September 2012

Auf dem Weg zur Kirche
Auf dem Weg zur Kirche (Bild: Felix Haberland)
In der auch gleich...
In der auch gleich... (Bild: Felix Haberland)
... die Anspielprobe für den Gottesdienst anfängt.
... die Anspielprobe für den Gottesdienst anfängt. (Bild: Berit Kramer)
Hutsingspiel
Hutsingspiel (Bild: Manuel Fieber)
Gute Stimmung beim BuntenAbend
Gute Stimmung beim BuntenAbend (Bild: Manuel Fieber)
Mundmalwettbewerb
Mundmalwettbewerb (Bild: Manuel Fieber)
Die Urkunden für die HYMNUSIADE wurden überreicht.
Die Urkunden für die HYMNUSIADE wurden überreicht. (Bild: Felix Haberland)
Und es gab Geschenke...
Und es gab Geschenke... (Bild: Felix Haberland)
... für gute Zimmernoten.
... für gute Zimmernoten. (Bild: Felix Haberland)

Heute startete unser Tag ein wenig anders: Das Frühstück wurde bereits um 7:45 Uhr serviert und wir alle saßen bereits in Konzertkleidung am Tisch, schließlich sollte es gleich nach dem Essen um 8:30Uhr zur Naboriuskirche in Sonnenbühl gehen, in welcher wir heute im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes auftreten. Nach erfolgtem Fußmarsch zur Kirche und Anspielprobe erfolgte ein souveräner und schöner Auftritt, bei dem wir das "Credo" von Herzog, verschiedene Choralbearbeitungen von Schein und Schröter, sowie den zweiten Teil der musikalischen Exequien von Schütz, die Motette "Herr wenn ich nur dich habe" zum Besten gaben. Für so manchen Sänger unter uns brachte der Blick ins Publikum die ein oder andere Überraschung: Ob es die Eltern des ein oder anderen Knaben oder ehemalige Männerchörler waren; unter den zahlreichen Besuchern des Gottesdienstes konnten wir einige bekannte Gesichter wieder entdecken.

Nach dem Gottesdienst hatte die Kirchengemeinde noch zu einem kleinen Ständerling geladen, der auch die ein oder andere kulinarische Verköstigung bereit hielt, so dass wir uns anschließend mit nicht ganz leerem Magen am Mittagstisch in der Jugendherberge saßen.

Der Nachmittag stand dann vollkommen im Zeichen der Vorbereitung auf den "Bunten Abend", der heute Abend traditionell die C-Chor Freizeit beschließen soll. So wurden auf den Zimmern noch geschäftig die Beiträge für den Abend vorbereitet  und der letzte Feinschliff verliehen.

Vor dem Abendessen gab es nochmal eine kurze, anderthalbstündige Probe, in welcher nochmal die Bach Motette "Singet dem Herrn" und der ein oder andere Chor aus dem "Messiah" angestimmt wurde. Nach dem Abendessen stieg dann auch langsam aber sicher die Spannung bis es schließlich so weit war:

Mit dem Trompetensignal aus der letzten Bass-Arie des "Messiah" wurde der "BunteAbend 2012" eröffnet und damit begann ein Abend voller Spaß und Abwechslung: Ob das mittlerweile fast schon traditionelle Wettessen, die Casting-Shows "Hymnus sucht den Musikexperten" und "Germanys next Topflop", bis hin zu einem Papierflieger-, Witze,- und Tanzwettbewerb, war für jeden Geschmack etwas dabei. Auch die Diavolokünste eines c-Chörlers, Zaubertricks und ein Kurzfilm über die Freizeit konnten bestaunt werden und  sogar die Zahnfee schlug während des "BuntenAbends" gleich zweimal zu

Den krönenden Abschluss bildete dann wie immer der Auftritt des Männerchores:

Erst wurden die Urkunden  für die  Hymnusiade ausgegeben, dann wurde die Ehrung der Sieger bei den Zimmernoten vorgenommen und schließlich wurde der "BunteAbend 2012" mit dem traditionellen Freizeitsong des Männerchores beendet.

Für die C-Chörler ging es darauf ins Bett, schließlich war der Abend auch schon ein wenig fortgeschritten, wohingegen die Oldies noch ein Lagerfeuer mit Stockbrot und "Lagerfeuergesang" erwartete und somit die Freizeit 2012 für uns alle ein sehr stimmungsvolles Ende nahm.

8.Tag Abreise C-Chor und Ankunft B-Chor

Montag, 3. September 2012

Der HYMBUS kurz vor der Abfahrt Richtung Stuttgart.
Der HYMBUS kurz vor der Abfahrt Richtung Stuttgart. (Bild: Jakob Würfel)
Erstes Abendessen mit den B-Chörlern
Erstes Abendessen mit den B-Chörlern (Bild: Jakob Würfel)

Heute nahm der Tag seinen Lauf, in dem man Koffer packte, Zimmer reinigte und schließlich nochmal probte. Langsam aber sicher merkten alle, dass sich die sehr schöne Freizeit dem Ende zuneigte.

In der vergangen Woche ist der Chor nochmal viel stärker zusammengewachsen. Das Wir-Gefühl nahm stark zu. Und genau das brauchen wir für unsere Konzerte, die man nur als Teamworker bestreiten kann. Als gefestigte Truppe verließ der C-Chor also die Jugendherberge, auf dem Weg Richtung Stuttgart.

So schade es auch war, die C-Chor Jungs zu verabschieden, war es für die vier zurückbleibenden Männerchörler, genauso schön, die achtzehn B-Chörler zu empfangen, die ganz für sich alleine im siebzig-Mann Doppeldeckerbus anreisten. Schnell wurden die Betten bezogen und schon zog es die Neuankömmlinge auf den Fußballplatz vor dem Haus. Nachmittags gab es nochmal Tee und äußerst leckeren Kuchen (gebacken von den B-Chor Eltern). Vor und nach dem Abendessen gab es das erste Mal Probe, bevor Herr Homburg mit der Gutenachtgeschichte das Zubettgehen einläutete.

Nach einem aufregenden Tag gab es viele müde Früchten( Die Zimmer sind nach Früchten benannt), die schnell in das Land der Träume gelangten, bis auf die Stachelbeeren :D

9. Tag Im Zauberwald

Dienstag, 4. September 2012

Der Wegweiser ist im Morast versteckt.
Der Wegweiser ist im Morast versteckt. (Bild: Max Wolf)
Ab durch das Dickicht!
Ab durch das Dickicht! (Bild: Manuel Fieber)
Alle lauschen gespannt der Stimme des Jägers.
Alle lauschen gespannt der Stimme des Jägers. (Bild: Manuel Fieber)
Der Vertraute des Alchemisten verrät den Weg zur Zauberhöhle.
Der Vertraute des Alchemisten verrät den Weg zur Zauberhöhle. (Bild: Manuel Fieber)
Schließlich wurde der Alchemist gefunden.
Schließlich wurde der Alchemist gefunden. (Bild: Manuel Fieber)
Auf dem Abenteuerspielplatz wurden Abenteuerburgen gebaut.
Auf dem Abenteuerspielplatz wurden Abenteuerburgen gebaut. (Bild: Manuel Fieber)

Nach einer geruhsamen Nacht beschäftigte sich die erste Andacht der B-Chor-Freizeit -getreu dem Motto "Früchte und Gemüse" - mit dem Linsengericht bei Esau und Jakob. Die (zumindest in der biblischen Geschichte) köstlich duftenden Linsen und das gemeinsame Singen schafften Vorfreude auf das reichhaltige Frühstücksbuffet. Danach wurden die Zimmer aufgeräumt und dekoriert, um gute Zimmernoten abzuräumen. Und das ist wahrlich der Fall; an manchem Zimmer könnten sich selbst C-Chörler ein Scheibchen abschneiden.

Hunger und Appetit auf ein leckeres Mittagessen machten die verschiedenen sportlichen Betätigungen nach der ersten Morgenprobe mit Bach'schem Weihnachtsoratorium und der  Messe Brève von Léo Delibes.

Sämtliche zur Verfügung stehenden Felder wurden genutzt und mit Fußball, Volleyball, Basketball und Schachfiguren bespielt.

Der Mittagsruhe und mittäglichen Probe folgte ein gemeinsames Kuchenessen vor der Jugendherberge - wo die Truppe auf einen Brief des Alchemisten Magnus Beda stieß. Selbiger erhoffte sich Hilfe bei der Suche nach einem Schatz, den er im Zauberwald vermutete. So stürzten sich alle ins Abenteuer und folgten den Spuren und Briefen, die im Wald auf sie warteten. Inklusive Bollerwagen-Kutsche für unseren Knieverletzten, der von wechselndem Zweigespann gezogen wurde. Auf dem Weg treffen die Kundschafter auf einen Jäger und einen Vertrauten des Alchemisten, die eine Geschichte über Beda zu erzählen wussten. Wie sich herausstellte, ist der Alchemist höchstpersönlich in seiner Höhle anzutreffen, wo er - nach vorsingen der vom Vertrauten überbrachten Losung - einen Trank braute und verabreichte. Dieser erlaubte es, den Schatz zu sehen und bergen zu können. Zu solch einem Abenteuer passte auch der nahegelegene Abenteuerspielplatz hervorragend, bevor wir die Heimreise antraten. Frisch geduscht schmeckte das Essen gleich noch besser und stärkte uns für die anschließende Probe und die Gute-Nacht-Geschichte über und mit Skullduggery Pleasant.

Ein solch gemeinsam verbrachter Tag zeigt, welch tolle Gemeinschaft sich in Erpfingen versammelt hat. Bemerkenswert ausgeprägte Rücksichtnahme, gegenseitiges Helfen und Gemeinschaftsgefühl sind hervorragende Voraussetzungen für das Musizieren als Chor. Weiter so!

10. Tag Grün-Blau-B-Chor-Kick

Mittwoch, 5. September 2012

Der zweite volle Tag der B-Chor Freizeit begann  mit der Andacht, die von der Unzufriedenheit der Israeliten über das eintönige Essen während des Auszugs aus Ägypten erzählte. Umso mehr genossen wir das anschließende sehr abwechslungsreiche Frühstück. Es gab Brötchen mit Wurst und Käse, sowie Müsli, "Cacau" und Tee.

Dann begann die Probe, in der Herr Homburg und der neue B-Chor Leiter Herr Löffler den Nachwuchs des HYMNUS auf die kommenden Aufgaben und auch schon mit der Einstudierung des "Messiah" auf die Aufgaben im C-Chor vorbereiteten.

Vor dem Mittagessen trafen sich alle auf dem Sportplatz vor dem Haus. Hier wurden "Fruchtsalat" und "Weiter Rutschen" gespielt. Danach konnten noch alle bis zum Mittagessen Basketball und Volleyball spielen. Nach dem Mittagessen wurde verkündet, dass am heutigen Tage der Grün-Blau Kick des B-Chors stattfinden würde. Mit dem Auto fuhren wir zu einem sehr schön gelegenen Fußballplatz auf einem Hügel hinter Erpfingen. Bei wunderschönem Panoramablick wurde wie auch schon beim C-Chor eine Woche zuvor um den heißbegehrten HYMNUS-Pokal gekämpft. Am Ende setzte sich Team Grün mit 10:3 durch.

Nach einer Dusche stürzten sich die hungrigen Fußballer aufs Abendessensbuffet, so dass es die Jugendherbergsküche fast nicht schaffte immer rechtzeitig für Nachschub zu sorgen. Letzten Endes lagen doch alle zufrieden und gesättigt im Bettchen.

11. Tag Bunter Abend B-Chor

Donnerstag, 6. September 2012

Hier der stolze Fakelträger der B-Chor HYMNUSIADE.
Hier der stolze Fakelträger der B-Chor HYMNUSIADE. (Bild: Max Wolf)
Einweisung zum Teebeutelweitwurf, der auch bei der B-Chor HYMNUSIADE nicht fehlen darf.
Einweisung zum Teebeutelweitwurf, der auch bei der B-Chor HYMNUSIADE nicht fehlen darf. (Bild: Max Wolf)
Teebeutelweitwurf in Action
Teebeutelweitwurf in Action (Bild: Max Wolf)

Heute begann der Tag wie gewohnt um 7:45 mit der Andacht und dem gemeinsamen Frühstück. Darauf folgte die allmorgendliche Probe. Um 11Uhr war die Probenphase zu Ende und die Jungs konnten im Freien Fußball, Volleyball und Basketball, oder Schach im Zimmer spielen.

Nach dem Mittagessen begann die Mittagspause. Hier wurden wieder die Männerchor-Sticker verteilt. Nach der Mittagsruhe begann die legändere HYMNUSIADE, die es schon seit Jahrzehnten auf allen HYMNUS-Freizeiten gibt. Stationen waren: Space-Ferkel, Teebeutelweitwurf, Slacklining, Minutenlauf, Streichholzturm und Apfellauf. Mit großer Begeisterung wurden die Stationen, in denen es um Geschicklichkeit, Sportlichkeit und Raffinesse ging, bestritten.

Das Jedoch war noch nicht der Höhepunkt des Tages. Nach der Probe am Abend begann nämlich der BunteAbend. Ein genauso traditionsreicher Programpunkt wie die HYMNUSIADE. Versammelt in unserem Probenraum boten die Zimmer der Knaben verschiedene Spiele an. Zuerst aber lauschten wir den Klängen eines wunderschönen Klavier-Vorspiels eines B-Chörlers. Danach spielten wir "Apfeltauchen" und "Buchstaben aus Salzstängelchen legen" und sahen eine JoJo-Vorstellung.

Zum Schluss kam der Männerchor/Höhepunkt. Mit Unterstützung vom Herr Löffler ließen die Männerchörler einen 12 Jahre alten Freizeitsong wiederaufleben. Außerdem wurde der aktuelle Freizeitsong zum Besten gegeben wurde, bevor alle zusammen "Der Mond ist aufgegangen" in einem vierstimmigen Satz von Reger sangen. Dann ging´s ins Bett!

12. Tag Heimkehr

Freitag, 7. September 2012

Der Tag begann mit dem Wecken der Jungs. Heute schon um 7 Uhr und auf eine ganz besondere Weise - mit einer Kissenschlacht. Alle 4 Männer stürmten in aller Frühe die Knabenzimmer, bewaffnet mit Kissen. Die Knaben nahmen dies meist dankend an, wann gibt es schon eine "legale" Kissenschlacht? - So waren all unsere Jungs schnell auf den Beinen und konnten so auch schneller anfangen, ihre Koffer zu packen und die Betten abzuziehen. Nach der Andacht und dem Frühstück bat die Chorleitung wieder zur Probe. Auch diese war heute besonders: Die Männer probten mit, was in einer B-Chorprobe neu ist !Nun wurde vierstimmig gesungen. Man sang "Wie soll ich dich empfangen?" und "Ach mein Herz liebes Jesulein", sowie "Fallt mit Danken, Fallt mit Loben" aus dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach. Zum krönenden Abschluss wurde zusammen "Halleluja" aus G.F. Händels Messiah gesungen. Alle verließen mit strahlendem Gesicht den Probenraum. Ein schöner Abschluss der Sommerfreizeit.

Am Mittag kam der Bus und nahm alle mit. Am Chorheim in Stuttgart warteten die B-Chor-Eltern schon sehnsüchtig auf den Bus. Hier lagen sich alle in den Armen. Sicher haben alle noch viel zu erzählen.

Nun verabschieden wir uns von unseren Lesern. Vielen Dank, dass Sie uns hier "fast Live" begleitet haben. Wir hoffen, wir konnten Ihnen damit einen kleinen Einblick in unser Chorleben geben.

Bis zum nächsten Mal,

Das Tagebuch-Team