Chorfreizeit 2017 in Ortenberg

Episode I – Die dunkle Bedrohung

28. August 2017

Es war einmal vor einer langen, langen Zeit in einer weit entfernten Ortenburg in die sich in der vorletzten Ferienwoche – der Tradition ihres Sängerordens entsprechend – eine Gruppe junger Padawane aufmachte, um sich auf ihre musikalische Mission in den Auftritten und Konzerten der kommenden Saison vorzubereiten. Nach einer etwas längeren Anreise durch die Weiten der Galaxis, mussten die Lehrlinge sogleich ihre Burg gegen den dunklen Lord Vader verteidigen, der sich anschickte Chaos und Unordnung unter ihnen zu verbreiten. Nachdem sie diese Gefahr abgewehrt hatten, konnten sie endlich ihre Zimmer beziehen und ein erstes gemeinsames Mahl zu sich nehmen, ehe sie sich dann auch schon zum ersten Mal zusammenfanden, um ihre Fähigkeiten zu trainieren und neue Künste und Stücke zu erlernen. Während die Jüngeren im Anschluss von ihrem Großmeister eine Geschichte vorgelesen bekamen, erhielten die Älteren einen ersten virtuellen Einblick in die weite galaktische Welt, die sie auf dieser Freizeit in den nächsten zehn Tagen erwarten wird. Wie werden die jungen Sänger die vor ihnen liegenden Prüfungen bestehen? Und hat sich der dunkle Lord wirklich schon geschlagen geben? Die Nacht bricht über der Ortenburg herein, die Padawane und Meister geben sich zur Ruhe und erwarten den Aufgang der ersten Sonne.

Episode II – Die Rückkehr der Hymnioinken

29. August 2017

Sonnenstrahlen erleuchten den Burghof der Ortenburg, die jungen Padawane strömen nach der ersten, teilweise etwas zu kurz geratenen Nacht in den Gartensaal und versammeln sich zur allmorgendlichen Andacht, in der heute der Apostel Paulus von seinen Missionsreisen berichtet. Nach dem anschließenden Morgenmahl begeben sich die einzelnen Gruppen in ihre Probensäle und erlernen unter der Aufsicht der musikalischen Meister die ersten neuen Stücke. Nach Pute an Pilzrahmsoße und einer kurzen Mittagsruhe und Mittagsprobe, steht für die jungen Mitglieder unseres Sängerordens die erste ernsthafte Prüfung ihrer Fähigkeiten in allen erdenklichen Disziplinen an: die traditionsreiche Hymnusiade. Der oberste Hymnionike Daniel Gruner eröffnete im Beisein aller Padawane, Meister und Großmeister zum Schein des hymnischen Feuers die Spiele mit folgenden Worten:

Liebe hymnische Freunde, werte Vertreter des hohen Rates, geschätzte Gäste aus nahen und fernen Galaxien, vor allem aber: Liebe Athleten! Seien Sie herzlich willkommen zu den diesjährigen hymnischen Spielen der intergalaktischen Sängergilde hier in Ortenberg (…). In den nächsten Stunden werden im fairen Wettbewerb die Sieger in den einzelnen Disziplinen ermittelt. (…) Beim Teebeutelweitwurf gilt es seine Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Bei der Space Sau (Wettlauf auf Zeit nach mehrmaligem Drehen um die eigene Achse, was zu einem starken Schwindelgefühl führt; Anmerkung der Chronisten) wird der Zielstrebigste unter euch ermittelt. Euer logistisches Talent wird in der Disziplin Aquädukt getestet (Wettlauf, bei dem ein mit Wasser gefüllter Becher mit dem Mund getragen werden muss; Anmerkung der Chronisten). Eure investigativen Fähigkeiten werden beim Telefonbuchaufschlagen auf die Probe gestellt. Die besonders Schnellen dürfen sich beim Sackhüpfen beweisen. Schließlich dürft ihr beim Erbsenzerschlagen zeigen, wie treffsicher ihr seid. (…) Und so appelliere ich an euch Athleten: Achtet Euch, achtet einander, achtet die Werte des Hymnus, dank derer die Hymnusiade so einzigartig ist (…)

Als diese traditionellen Wettkämpfe mit teilweise herausragenden Leistungen beendet waren, senkte sich bereits die Sonne wieder über der Ortenburg und nach dem abendlichen Mahl, folgte wie gewohnt noch ein musikalisches Training, ehe sich die Sänger des Hymnus-Sängerordens nach Geschichte oder Abendunterhaltung wieder zu Bett und Erholung begaben.

Episode III – Das grüne Imperium schlägt zurück

30. August 2017

Nachdem die jungen Mitglieder unseres Sängerordens gestern jeder für sich alleine ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen mussten, kämpften sie am heutigen Tage gemeinsam in jeweils drei grünen und drei blauen Mannschaften um den Sieg beim traditionsreichen Grün-Blau Turnier. Dazu verließen Padawane und Meister zum ersten mal seit Montag die Burg und begaben sich ins Tal auf die Fußballplätze des SV Ortenberg. Das Momentum wechselte während des heiß umkämpften Turniers häufiger die Seiten und erst im letzten von neun Spielen konnten die Grünen das Turnier für sich entscheiden. So erwartete die grünen Padawane zur Belohnung und als neue Herausforderung noch ein Spiel gegen ihre Meister. Nach umkämpften zehn Minuten unter umsichtiger Leitung konnten die jungen Sänger den Ältesten ein Unentschieden abtrotzen. Während die fußballerischen Wettkämpfe im Tal stattfanden, durften die Sänger, welche zum ersten mal mit dem Konzertchor proben, nach dem Mittagsmahl hoch hinaus in die luftigen Höhen des Bergfriedes der Ortenburg und von dort die Aussicht auf die sanften, bewaldeten Hügel und Weinreben, die den Burghügel umgeben, genießen. In der Ferne vermochte manch einer garbmit Argusaugen die Turmspitze des Straßburger Münsters auszumachen. Am Abend zogen sich dann dunkle Wolken über der Ortenburg zusammen, die jungen Padawane konnten sich jedoch geschützt von den dicken Mauern der Burg in ihre Schlafstätten zur Nachtruhe begeben, während sintflutartige Regenfälle und stürmische Böen den Burgberg umhüllten. Künden diese Stürme etwa von der baldigen Rückkehr des dunklen Lords Vader?

Episode IV – Sic tempora vertuntur

31. August 2017

Der neue Tag brach an diesem Morgen deutlich kühler und wolkenbedeckter an, als die vergangenen. Doch auch heute begannen die Hymnusianer ihren Tagesablauf mit der gemeinsamen Morgenandacht, in welcher Leben und Wirken der Hildegard von Bingen künstlerisch und erzählerisch dargestellt wurden. Am Nachmittag teilten sich die jungen Padawane dann entsprechend ihrer Fähigkeiten verschiedenen Gruppen zu. Die einen übten sich im Wikingerschach, andere im klassischen Schachspiel. Wieder andere waren beim Baketballplatz oder an der Tischtennisplatte anzutreffen oder spielten gemeinsam Karten. Zu guter Letzt stellten einige junge Sänger ihre Klavierkünste unter Beweis und spielten vor fachkundiger Jury Werke verschiedenster Epochen auf dem prächtigen Konzertklavier im Rittersaal der Ortenburg. Nach Abendprobe und Abendessen veranstalteten die Allerjüngsten ihren „Bunten Abend“, mit welchem sie ihre letzte Nacht auf der Ortenburg traditionsgemäß feierten. Während die jüngeren Padawane der abendlichen Geschichte ihres Großmeisters lauschten, begaben sich die ältesten unter ihnen schließlich noch auf die gefährliche Suche nach den unbekannten Sithlords, welche das Umfeld der Burg immer wieder heimsuchten. Konnten zwar einige von ihnen gefangen werden, verblieben doch auch manche unentdeckt. Doch zurückgekehrt hinter die sicheren Mauern der Burg konnten jene sich ebenso wie ihre jüngeren Mitsänger erst einmal wieder zur Ruhe begeben. So erwartete die Padawane und Meister der Aufgang der bereits vierten Sonne, welcher große Veränderungen mit sich bringen sollte.

Episode V – Viele neue Hoffnungen

1. September 2017

Die galaktische Republik wird von Unruhen erschüttert. Separatisten bedrohen den Frieden und die alte Ordnung. Daher ruft Kanzler Palpatine in einem dramatischen Appell die konföderierten Planeten und Völker dazu auf sich zusammenzuschließen und die Republik zu verteidigen. Im Anschluss an diese dramatischen Szenen war es die Aufgabe unserer Padawane möglichst viel Macht zu sammeln, um sich der Separatisten erwehren zu können. Dazu mussten sie ihre Heimatplaneten ausbauen, untereinander oder mit dem hinterhältigen Jawa Handel treiben, sich in der intergalaktischen Diplomatie bei Kanzler Palpatine unter Beweis stellen oder einzelne verloren gegangene Planeten mit Hilfe der Stormtrooper zurückerobern. An zahlreichen Stationen galt es bei der Cantina Band, bei den Yedi Meistern Yoda und Quai Gon Jin, C3-PO und R2-D2 oder Sith Lord Count Dokou schwierige Prüfungen zu bestehen, um in den Künsten der hellen und dunklen Macht fortzuschreiten. Manche konnten den windigen Investor Wattoo davon überzeugen in ihren Planeten zu investieren, andere versuchten ihr Glück bei den Ereigniskarten der Yedi Meister Mace Windu oder des berüchtigten Hutten Jabba. Auch bei den Podracerrennen, genauer bei Anakin Skywalkers Wettbüro war Glück gefragt, während für den Raumschiffkauf in den Verkaufsgesprächen mit den Ingenieursgesellschaften und Triebwerkswerften Verhandlungsgeschick vonnöten war. Welchem Volk es wohl am Ende gelingen wird am meisten Macht auf ihren Planeten zu vereinigen? Und werden die Planeten und Völker gemeinsam genug Macht aufbringen können, um die galaktische Republik gegen den Angriff der Separatisten verteidigen zu können? Die Zeit wird Antworten auf diese Fragen geben können…

Episode VI – Revenge of the Boys

2. September 2017

Der neue Tag brach auf der Ortenburg trübe und wolkenverhangen an, noch haben die Völker der einzelnen Planeten nicht genug Macht sammeln können, um die Dunkelheit zu vertreiben und den Angriff der Separatisten abzuwehren. Daher machten sie sich auch heute daran ihre Heimatplaneten weiterauszubauen und ihren Einfluss in der Galaxis zu verstärken. Doch auf einmal rief der Kanzler Palpatine das galaktische Imperium aus, die Rebellen formierten sich und die Karten wurden noch einmal neu gemischt. Wer sich in den Wirren der intergalaktischen Politik am besten zurechtfinden konnte, wird dann am traditionellen „Bunten Abend“ verkündet werden. Während unsere jüngsten Padawane aus dem B-Chor am gestrigen Tage abgereist sind, bezogen im Gegenzug einige junge Mitglieder des Männerchorordens ihre Quartiere auf der Burg und absolvieren seitdem mit dem restlichen Hymnusorden gemeinsam ihre musikalischen Trainings. Außerdem hat der Chronist eine weitere Neuerung im Nachhinein zu verkünden: Ebenfalls seit dem gestrigen Tage bekleidet nun Clemens Ziesik das ehrenwerte Amt des FSJlers und stellt seine Fähigkeiten in den Dienst des Hymnus. Am Abend konnte er bereits die ersten von ihm zusammengestellten Notenmappen an die jungen Padawane und Meister ausgeben, die sich im Gartensaal der Ortenburg zur Probe für den Gottesdienst am morgigen Sonntag versammelten. Dort werden dann die ersten Ergebnisse unseres harten Trainings der vergangenen Woche zu hören sein.

Episode VII- Reise durch die Galaxis

3. September 2017

Im Lichte der sechsten Morgensonne machten sich um zehn vor acht an der Ortenburg die ersten Mitglieder des Hymnus Sängerordens auf zur Reise in das benachbarte Sternensystem Offenburg, genauer zur Stadtkirche in dessen Zentrum. Den dortigen Gottesdienst eröffnete Ralph Vaughn Williams Te Deum, an der Stelle des Kyrie erklang „Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi“ von Kurt Thomas, an Stelle des Gloria Praetorius „Allein Gott in der Höh sei Ehr“. Das „Cantate domino“ des baltischen Komponisten Vytautas Miskinis entwickelte sich während der vergangenen Woche zum Lieblingsstück unserer jungen Padawane und wurde ebenfalls zur Aufführung gebracht. Am Schluss des Gottesdienstes stand das anglikanische Lied „For all the Saints“. Nach einem kurzen Wiedersehen mit den Eltern setzten wir unsere Reise fort und brachen in Richtung unserer Verpflegungsstation am Grillplatz des Schuckshof auf, wo uns eine kleine Abordnung des Männerchorordens und eine heiße Glut erwartete, auf der bereits Würste und Grillkäse zubereitet wurden. Auch wenn man dem Sportplatz die angeblich 14 000 Euro teure Renovierung nicht wirklich ansehen konnte, reichte er unseren jungen Padawanen völlig aus, um ihren Kräften bei Fußball, Rugby, Tischtennis und Wikingerschach freien Lauf zu lassen. Durch die rebenbehangenen Weinberge der Ortenau mit ihrem Ausblick auf die Vogesen jenseits des Rheins führte der Weg zurück zur Ortenburg, wo sich die Padawane und Meister nach dem üblichen Abendprogramm zur Ruhe begaben.

Episode VIII – Die letzte Prüfung

4. September 2017

Zurückgekehrt von ihrer Reise nach Offenburg und durch die Weinhänge der Ortenau, stand für unsere jungen Padawane am heutigen Nachmittag die letzte und schwerste ihrer Prüfungen bevor: In acht Gruppen mussten sie sich zum Ende ihrer Ausbildung jeweils einem Mitglied des Männerchorordens in ebenfalls acht schwierigen Prüfungen stellen, die im Umfeld der Burg vorbereitet worden waren. Zu Beginn erhielten der jeweils von seinem Team auserwählte Padawan und der konkurrierende Sänger des Männerchores die Aufgabe den Todesstern (in Form eines Luftballons) zu suchen und zu zerstören. Daraufhin forderte der Yedi-Meister Yoda zu einem komplizierten Hindernislauf auf, um ihre Macht zu testen. Der Imperator des galaktischen Imperiums hingegen betraute die Hymnusianer nach der Zerstörung des Todessterns mit der Konstruktion des neuen Flaggschiffs seiner Raumschiffflotte; doch nur ein Entwurf, entweder der des Mitglieds des Männerchorodens oder der eines jungen Padawan, konnte jeweils den Wettbewerb für sich entscheiden. Quai Gon Jin forderte die Prüflinge dazu auf ihre Treffsicherheit mithilfe der Macht und einer Steinschleuder unter Beweis zu stellen, während Obi Wan Kenobi den Mut und die Selbstbeherrschung der Kontrahenten durch den Verzehr von Essiggurken auf die Probe stellte. In der Teelichterschlacht war daraufhin erneut Schnelligkeit und Treffsicherheit gefragt, ehe es bei der Herstellung der Ersten Ordnung auf eine ruhige Hand und schnelle Kombinationsgabe ankam. Zuletzt wurden die Padawane und die Meister aus dem Männerchororden einem Wissenstest zur Galaxis und ihrer Geschichte unterzogen.

Die jungen Hymnusianer gaben ihr Bestes, drei Gruppen konnten gar ihren Meister besiegen, doch mussten sie sich am Ende doch mit einem Gesamtergebnis von drei zu fünf dem Männerchororden geschlagen geben. Erschöpft von diesen kräftezehrenden Prüfungen begaben sich die Padawane schließlich wieder zur Ruhe. Die vorletzte Nacht in der Ortenburg warf ihre Schatten voraus.

Episode IX – Ein galaktischer Abend

5. September 2017

Schon als nach den morgendlichen Proben beim Mittagessen nicht, wie üblich, die Zimmernoten verkündet wurden, war unter den Padawanen des Hymnussängerordens das gespannte Erwarten des traditionellen „Bunten Abends“ am letzten Abend der Freizeit zu spüren. Auch der Nachmittag stand ganz im Zeichen der letzten Vorbereitungen auf diesen abschießenden Höhepunkt der vergangenen Tage; es wurden schließlich hohe Gäste bei diesem intergalaktischen Großereignis erwartet. Doch vor dem „Bunten Abend“ stand noch eine besondere Probe an: Christoph Grund, Pianist und Komponist, besuchte den Sängerorden an diesem späten Nachmittag, um sich einen Eindruck vom Klang der Stimmen, von der Atmosphäre innerhalb des Chores und von den Gedanken und Meinungen seiner Mitglieder zu machen. Durch verschiedenste klangliche, rhythmische und improvisatorische Experimente, in deren Zentrum der elementare Kontrast zwischen Chaos und Ordnung stand, sowie durch ein Gespräch über den biblischen Satz „Jegliches hat seine Zeit“ mit den Chormitgliedern sammelte er Inspiration für seine Komposition für den HYMNUS. Nach diesen neuen Eindrücken begaben sich Meister und Padawane zum abendlichen Mahl, ehe dann endlich der „Bunte Abend“ beginnen konnte. Tatsächlich kam hoher Besuch, Lord Vader persönlich erschien in Begleitung der Stormtrooper und übernahm sogleich die Moderation der Feierlichkeiten. Unsere jungen Sänger hatten sich ein unterhaltsames, abwechslungsreiches Programm überlegt, das von Klassikern wie dem Witzeduell, einem Quiz und einer Pantomimerunde auch neue Ideen wie den Gurgelwettbewerb und ein Zitronenwettessen enthielt. Auch die lustigen Werbepausen durften natürlich nicht fehlen, ehe der Männerchoroden die Macht übernahm und seine traditionsreichen Zeremonien und Ehrungen abhielt. Dazu gehörte zunächst die Ehrung der Sieger in den Prüfungen der vergangenen Tage: im Klavier- und Schachwettbewerb, beim Strategie- und Geländespiel, in der Hymnusiade und bei den Zimmernoten. Zu guter Letzt ertönte mit den kräftigen, wenn auch von den neun Tagen teilweise etwas erschöpften Stimmen der Sänger des Männerchorodens der Freizeitsong 2017, das lyrisch-musikalische Epos über die vergangene Chorfreizeit. So ging auch der „Bunte Abend“ zu Ende, während die jüngeren Padawane zum letzten mal die Betten der Ortenburg aufsuchten, durften die älteren unter ihnen noch gemeinsam mit dem Männerchororden beim Schein des Lagerfeuers den letzten Freizeitabend ausklingen lassen.

Episode X – Das letzte Erwachen

6. September 2017

Die letzte Sonne ließ ihre Strahlen über der Ortenau und dem Burgberg Ortenbergs aufgehen. Nach Morgenandacht, Frühstück, Probe und Mittagessen war die Zeit dann auch tatsächlich soweit: Für die jungen Padawane und Meister hieß es Abschied nehmen von der Ortenburg. Verteilt auf zwei große Raumschiffe traten sie ihre Reise zurück in die Heimatgalaxie nach Stuttgart an. Wenn auch eines der Raumschiffe aufgrund eines technischen Schadens ausgetauscht werden musste, erreichten die Sänger des Hymnusordens ihre Heimat sicher, wohlbehalten und glücklich, wenn auch etwas müde. Nach einem großen gemeinsamen Abschied voneinander machte sich jeder auf zu seiner eigenen Familie, jeder mit seinen eigenen Geschichten und Erlebnissen. Doch bald schon werden sie sich wiedersehen und wieder gemeinsam proben und singen und die Tradition des Ordens der Stuttgarter Hymnus-Chorknaben weiterleben lassen. OPERIS FINIS

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